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Spuren jüdischen Lebens in Hohenlohe-Franken: Ausstellung mit Fotografien von Eva Maria Kraiss und Marion Reuter

„Auf   immer   verloren. Spuren jüdischen Lebens in Hohenlohe–Franken. Fotografien von Eva Maria Kraiss und Marion Reuter“ist der Titel  der  Ausstellung, die vom 1. August bis 1. September 2019 in der Öhringer Spitalkirche zu sehen ist.

Seit  dem  frühen Mittelalter lebten Juden in der Region Hohenlohe-Franken. Auch heute noch sind in den drei Landkreisen Hohenlohe, Hall und Main-Tauber Spuren der 1000-jährigen jüdischen Geschichtezu finden. Über 20 Jahre hat die Fotografin Eva Maria Kraiss, zunächstmit ihrer 2007 verstorbenen Partnerin Marion Reuter, den noch vorhandenen  Relikten nachgespürt. Das Spektrum der   Aufnahmen reicht von restaurierten Synagogen über solche mit zweckentfremdeter Nutzung, über Mikwen, Hochzeitssteine und jüdische Gebäude mit besonderer Geschichte hin  zu Kriegerdenkmalen   mit  den  Namen  jüdischer Gefallener, Straßen- und Flurnamen wie auch zu den „Beth Hachajim“, den jüdischen Friedhöfen.

Daraus  entstand  2018  die  Ausstellung des Hohenloher Freilandmuseums,  die nun bis  zum 1.  September  in  der Öhringer Spitalkirche  mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr gezeigt wird. Der Eintritt ist frei. Ergänzend  zur  Ausstellung  ist ein Buch mit  vielen Abbildungen und Informationen in der Schriftenreihe des Museums erschienen.

Den Info-Flyer zur Ausstellung gibt es hier.